Wissenschaft zum Wohle des Patienten

Die Swiss IBD Cohort Study ist ein Zusammenschluss von Ärztinnen/Ärzten und Wissenschaftlern, die zum Ziel hat, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (im Englischen: Inflammatory Bowel Diseases oder IBD) besser zu verstehen.

Die umfassende Erforschung der Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa - darauf ist der Wissenschaftsverbund aus Fachspitälern, niedergelassenen Ärzten und universitären Instituten spezialisiert.

Seit 2005 wird diese Studie vom Schweizer Nationalfonds gefördert. Initiator und Leiter der Studie war Professor Dr. Pierre Michetti aus Lausanne. Bereits über 50 wissenschaftliche Veröffentlichungen konnten die Wissenschaftler der SIBDC zwischen 2007 und 2010 veröffentlichen. Beinahe 2000 Betroffene haben ihre Einwilligung geben, sich an dieser Langzeitstudie zu beteiligen.

Für die Fortschritte in der Erforschung entzündlicher Darmerkrankungen (IBD) ist der Aufbau umfangreicher Datenbanken von größter Bedeutung: so sind unter Wahrung strenger Datenschutzbestimmungen in der SIBDC tausende Patientendaten und Krankheitsverläufe dokumentiert und zusammengeführt worden. Diese Datenbank ist unter der Leitung von Prof. Dr. John-Paul Vader in Lausanne lokalisiert. Zudem werden Proben des menschlichen Erbgutes von IBD-Patienten gesammelt, das Serum Betroffener archiviert und ihre Gewebeproben analysiert. Diese sogenannte "Biobank" ist am Institut für Pathologie am Inselspital in Bern unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller angesiedelt. Auf diesen grossen Datenfundus haben die Mitglieder der SIBDC für ihre Wissenschaftlichen Arbeiten Zugriff.

 

SIBDC - ein Netzwerk von Patienten und Ärzten

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über die Swiss IBD Cohort Study informieren. Die Themen, die wir ansprechen sind

  • Was ist die SIBDC, wer sind ihre Gründer, Mitglieder und Mitarbeiter?
  • Warum lohnt es sich, teilzunehmen?
  • Wie kann ich teilnehmen, was kann ich selbst unternehmen?

Wenn Sie fragen haben, die durch diese Seite nicht beantwortet werden, wenden Sie sich bitte an eines unserer Kohortenzentren. Die teilnehmenden Zentren finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage.