Willkommen auf der Homepage der Swiss IBD Cohort Study

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über die Aktivitäten der Swiss IBD Cohort Study. Unsere Informationen richten sich sowohl an die Betroffenen wie auch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz.

Die Zahl derjenigen, die an chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) leiden, nimmt auch in in der Schweiz weiter zu. Im Rahmen der Swiss IBD Cohort Study untersuchen wir Schweiz-Weit in einer Zusammenarbeit mit allen Universitätsspitälern und vielen Kantonsspitälern sowie Niedergelassenen Kollegen, welche Faktoren eine entzündliche Darmerkrankung auslösen und beeinflussen können, sowie die Konsequenzen der Erkrankungen auf die körperliche, geistige und soziale Verfassung der Patienten.

Zudem untersuchen wir die generellen Auswirkungen, welche diese Krankheiten auf unser Gesundheitssystem haben.
Letztlich geht es um eine Verbesserung der medizinischen Versorgungssituation der Betroffenen.

Wissenschaft zum Wohle des Patienten

Die Swiss IBD Cohort Study ist ein Zusammenschluss von Ärztinnen/Ärzten und Wissenschaftlern, die zum Ziel hat, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (im Englischen: Inflammatory Bowel Diseases oder IBD) besser zu verstehen.

Die umfassende Erforschung der Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa - darauf ist der Wissenschaftsverbund aus Fachspitälern, niedergelassenen Ärzten und universitären Instituten spezialisiert.

Seit 2005 wird diese Studie vom Schweizer Nationalfonds gefördert. Initiator und Leiter der Studie war Professor Dr. Pierre Michetti aus Lausanne. Bereits über 50 wissenschaftliche Veröffentlichungen konnten die Wissenschaftler der SIBDC zwischen 2007 und 2010 veröffentlichen. Beinahe 2000 Betroffene haben ihre Einwilligung geben, sich an dieser Langzeitstudie zu beteiligen.

Für die Fortschritte in der Erforschung entzündlicher Darmerkrankungen (IBD) ist der Aufbau umfangreicher Datenbanken von größter Bedeutung: so sind unter Wahrung strenger Datenschutzbestimmungen in der SIBDC tausende Patientendaten und Krankheitsverläufe dokumentiert und zusammengeführt worden. Diese Datenbank ist unter der Leitung von Prof. Dr. John-Paul Vader in Lausanne lokalisiert. Zudem werden Proben des menschlichen Erbgutes von IBD-Patienten gesammelt, das Serum Betroffener archiviert und ihre Gewebeproben analysiert. Diese sogenannte "Biobank" ist am Institut für Pathologie am Inselspital in Bern unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller angesiedelt. Auf diesen grossen Datenfundus haben die Mitglieder der SIBDC für ihre Wissenschaftlichen Arbeiten Zugriff.